Implantate zur Befestigung von Prothesen

Wenn der zahnlose Kiefer des Patienten bereits stark abgebaut ist oder wenig Speichelfluss den Prothesenhalt erschwert, hilft ein Implantat-Schnapper .Dadurch hält die Prothese mit einem Klick fest im Mund. Das Kugelkopf-Attachment ermöglicht kleine Bewegungen der Prothese um Ihren Radius, so dass das Implantat nicht überlastet wird. Die Prothese kann somit in geringem Masse der Beweglichkeit der Mundschleimhaut (Resilienz) folgen .

1. Implantat Operation
Nach der röntgenologischen Vermessung der Implantatlänge und der Implantatplanung wird die OP durchgeführt.
In manchen Fällen ergibt sich nach der Planung , dass zu wenig Knochen vorhanden ist, um die OP durchzuführen. Stoffwechselkrankheiten ,Blutungsneigung, etc. müssen ebenso berücksichtigt werden und können genauso wie schlechte Mundhygiene die Prognose derart beeinflussen , dass von einer OP abgesehen werden muss.
Bei gut eingestelltem Diabetes darf heute operiert werden.

        

1. Gewinnung des Knochenlagers mit innengekühltem Knochenbohrer . Läuft leise und langsam.
2. Vorsichtig wird ein Gewinde zur Aufnahme des Schraubenimplantats geschnitten.
3. Mit dem Einbringer wird das Implantat eingeschraubt.
4. Die Wunde wird vernäht. Das Implantat heilt während 3-6 Monaten ein.

Die OP kann schmerzfrei durchgeführt werden. Schon Stunden nach der OP kann der Patient wieder essen etc.
Von fast allen Patienten wird berichtet, dass die Heilung wesentlich schmerzfreier verläuft als etwa eine Zahnextraktion.
Die Gefahren während einer OP sind ähnlich der Weisheitszahn OP.

2. Implantat mit Prothese belastet
       
1. Kugelanker wurden in die Implantathohlkörper eingebracht.
   (können bei Bedarf ausgeschraubt und ausgetauscht werden gegen andere Aufbauten =
    Abutments z.B. Kronen, -Brücken, -Aufbau.)
2. Das Gegenlager (=Matrize = Schnapper) wird in die Prothese geklebt. (Einpolymerisiert)
3. Die Prothese schnappt gleich mit einem Klicken ein.